Satzung

Vere­inssatzung vom 20.07.2015

1. Name und Sitz

Der Vere­in „Hun­de­fre­unde Baindt“ mit Sitz in 88255 Baindt ver­fol­gt auss­chließlich und unmit­tel­bar gemein­nützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuer­begün­stigte Zwecke“ der Abgabenord­nung.

Er soll ins Vere­in­sreg­is­ter einge­tra­gen wer­den. Nach der Ein­tra­gung führt er den Namen­szusatz e.V.

2.Zweck des Vere­ins

2.1 Zweck des Vere­ins ist die Förderung des Tier­schutzes und Jugend-und Altenhil­fe.

2.2 Der Satzungszweck wird ver­wirk­licht ins­beson­dere durch Ver­anstal­tun­gen und Schu­lun­gen, Auf­nahme von Hun­den in Not (in Einzelfällen auch Katzen), deren Unter­bringung, Pflege und medi­zinis­che Ver­sorgung. Aufgenom­men wer­den gesunde, kranke, aus­ge­set­zte, mis­shan­delte und trau­ma­tisierte Hunde/Katzen aller Alter­sklassen aus dem In-und Aus­land.

Diese Tiere wer­den nur an aus­ge­suchte, geeignete und über­prüfte Per­so­n­en gegen eine Schutzge­bühr abgegeben.

Auch nach der Ver­mit­tlung dieser Hunde wer­den die neuen Besitzer berat­en und betreut. Beson­dere Betreu­ung erfol­gt in Fällen in denen Ther­a­peuten die Anschaf­fung eines Hun­des zur Entwick­lungs­förderung eines Kindes emp­fohlen haben oder nach Abgabe an alte Men­schen.

Besuch­spro­gramme mit aus­ge­bilde­ten Hun­den in sozialen Ein­rich­tun­gen (Alter­sheime, Behin­derten­stät­ten etc.) wer­den mit ange­boten und durchge­führt.

2.3 Der Vere­in ist selb­st­los tätig. Er ver­fol­gt nicht in erster Lin­ie eigen­wirtschaftliche Zwecke.

2.4 Mit­tel des Vere­ins dür­fen nur für die satzungsmäßi­gen Zwecke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glieder erhal­ten keine Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Vere­ins.

Es darf keine Per­son durch Aus­gaben, die dem Zweck des Vere­ins fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mäßig hohe Vergü­tun­gen begün­stigt wer­den.

2.5 Bei Auflö­sung des Vere­ins oder bei Weg­fall steuer­begün­stigter Zwecke fällt das Ver­mö­gen des Vere­ins an: Tier­schutzhof Hal­len­dorf e.V., Hal­len­dorf 5 in 88690  Uhldingen/Mühlhofen.

3. Geschäft­s­jahr

3.1 Geschäft­s­jahr ist das Kalen­der­jahr

4. Mit­glieder

4.1 Mit­glied des Vere­ins kann jede natür­liche Per­son (ggf.: und jede juris­tis­che Per­son des pri­vat­en und öffentlichen Rechts) sein.

4.2 Über die Auf­nahme entschei­det nach schriftlichem Antrag der Vor­stand nach seinem Ermessen. Der schriftliche Antrag beschränkt Geschäfts­fähi­gen, ins­beson­dere Min­der­jähri­gen, muss auch von seinen geset­zlichen Vertretern unter­schrieben sein. Diese verpflicht­en sich damit zur Zahlung der Mit­glieds­beiträge für den beschränkt Geschäfts­fähi­gen.

4.3 Der Vor­stand muss seine Entschei­dung über die Auf­nahme eines Mit­glieds nicht begrün­den.

4.4 För­der­mit­glied kann wer­den, wer sich nicht aktiv an der Tier­schutzarbeit beteili­gen kann. För­der­mit­glieder sind nicht stimm­berechtigt.

5.  Ende der Mit­glied­schaft

5.1  Die Mit­glied­schaft endet durch Tod, Auss­chluss, Stre­ichung von der Mit­gliederliste oder Aus­tritt aus dem Vere­in.

5.2  Ein Mit­glied kann schriftlich gegenüber einem vertre­tungs­berechtigten Vor­standsmit­glied seinen Aus­tritt erk­lären. Der Aus­tritt kann nur am Ende eines Kalen­der­jahres mit ein­er Kündi­gungs­frist von 3 Monat­en erk­lärt wer­den.

5.3  Ein Mit­glied kann durch Beschluss des Vor­stands von der Mit­gliederliste gestrichen wer­den, wenn es trotz 2‑maliger schriftlich­er Mah­nung mit der Zahlung von Mit­glieds­beiträ­gen im Rück­stand ist. Nach der Absendung der zweit­en Mah­nung, die mit Ein­schreiben mit Rückschein zu erfol­gen hat, zwei Monate ver­strichen sind und in dieser Mah­nung die Stre­ichung von der Mit­gliederliste ange­dro­ht wurde. Ein Mit­glied kann auch gestrichen wer­den, wenn die Zahlungsrück­stände von Mit­glieds­beiträ­gen die Zustel­lung nicht erfol­gen kann, weil der derzeit­ige Wohnort des Mit­glieds unbekan­nt ist oder mit zumut­barem Aufwand nicht ermit­telt wer­den kann. Die Stre­ichung soll dem Mit­glied – soweit möglich – mit­geteilt wer­den.

5.4  Ein Mit­glied kann aus dem Vere­in aus­geschlossen wer­den, wenn es in schuld­haft grober Weise die Inter­essen des Vere­ins ver­let­zt hat. Über den Auss­chluss beschließt der Vor­stand, wobei eine Mehrheit von 2/3 der Stim­men erforder­lich ist.

6. Mit­glieds­beiträge

6.1 Höhe und Fäl­ligkeit von Jahres­beiträ­gen wer­den von den Mit­gliedern in der Mit­gliederver­samm­lung beschlossen. Die Beiträge wer­den von den Mit­gliedern an den Vere­in über­wiesen. Bei Nichtein­hal­tung kann der Schatzmeis­ter Mah­nun­gen mit Mah­nge­bühren aussprechen.

6.2 Ehren­mit­glieder, die von der Mit­gliederver­samm­lung mit 2/3 Mehrheit gewählt wer­den kön­nen, sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträ­gen und Umla­gen befre­it.

6.3 Der Vor­stand kann im Einzelfall Beiträge ganz oder teil­weise erlassen oder stun­den. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sind grund­sät­zlich von der Beitragspflicht befre­it.

7.  Der Vor­stand

7.1 Die Vor­stand­schaft

Der Vor­stand set­zt sich im Sinne von §26 BGB aus dem 1. Vor­sitzen­den, dessen Stel­lvertreter und dem Kassier­er zusam­men.

Der 1. Vor­sitzende ver­tritt den Vere­in gerichtlich und außerg­erichtlich allein. Der stel­lvertre­tende Vor­sitzende und der Schatzmeis­ter vertreten den Vere­in gerichtlich und außerg­erichtlich gemein­sam.

7.2 Der Vor­stand und die Vor­stand­schaft wer­den von der Mit­gliederver­samm­lung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Der Vor­stand und die Vor­stand­schaft bleiben jedoch auch nach Ablauf ihrer Amt­szeit bis zur Neuwahl im Amt.

7.3 Der Vor­stand kann Beisitzer mit beson­deren Auf­gabenge­bi­eten bes­tim­men.

8.  Mit­gliederver­samm­lung

8.1 Eine ordentliche Mit­gliederver­samm­lung find­et jedes Jahr statt. Außeror­dentliche Mit­gliederver­samm­lun­gen find­en statt, wenn dies im Inter­esse des Vere­ins erforder­lich ist oder wenn die Ein­beru­fung ein­er der­ar­ti­gen Ver­samm­lung von 1/3 der Mit­glieder schriftlich ver­langt wird.

9.  Ein­beru­fung der Mit­gliederver­samm­lung

9.1 Die Mit­gliederver­samm­lun­gen wer­den vom Vor­sitzen­den, bei dessen Ver­hin­derung vom stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den durch Ein­ladungss­chreiben ein­berufen. Dabei ist die vom Vor­stand fest­gelegte Tage­sor­d­nung mitzuteilen. Bei ein­er außeror­dentlichen Mit­gliederver­samm­lung, die von den Mit­gliedern des Vere­ins gemäß § 8 der Satzung ver­langt wurde, hat der Vor­stand die von diesen Mit­gliedern gewün­scht­en Tage­sor­d­nungspunk­te in der Tage­sor­d­nung aufzunehmen. Die Ein­beru­fungs­frist der Mit­gliederver­samm­lung beträgt 2 Wochen.

10.  Ablauf der Mit­gliederver­samm­lung

10.1 Die Mit­gliederver­samm­lun­gen wer­den vom Vor­sitzen­den, bei dessen Ver­hin­derung vom stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den geleit­et. Ist dieser ver­hin­dert oder wün­scht dies die Mit­gliederver­samm­lung, wird von der Mit­gliederver­samm­lung ein Ver­samm­lungsleit­er gewählt. Ein Ver­samm­lungsleit­er ist auch für die Wahl eines neuen Vor­standes zu wählen. Ein Ver­samm­lungsleit­er kann nicht für den Vor­stand kan­di­dieren.

10.2 Vor Schluss der Mit­gliederver­samm­lung kann die vom Vor­stand fest­gelegte Tage­sor­d­nung geän­dert oder ergänzt wer­den. Wahlen kön­nen aber nur nach vorheriger Ankündi­gung in der zuge­sandten Tage­sor­d­nung unter Ein­hal­tung der in § 9 genan­nten Ein­beru­fungs­frist erfol­gen. Das­selbe gilt für eine Entschei­dung über die Auflö­sung des Vere­ins.

10.3 Beschlüsse der Mit­gliederver­samm­lung wer­den mit ein­fach­er Mehrheit der anwe­senden Mit­glieder gefasst. Enthal­tun­gen gel­ten als ungültige Stim­men. Zur Änderung der Vere­in­szwecke und der Auflö­sung des Vere­ins ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebe­nen gülti­gen Stim­men der anwe­senden Mit­glieder erforder­lich.

10.4 Abstim­mungen erfol­gen grund­sät­zlich durch Handze­ichen, auf Antrag eines Mit­glieds ist schriftlich und geheim abzus­tim­men.

10.5 Die Mit­gliederver­samm­lung hat einen Pro­tokollführer zu wählen. In dem von diesem geführten Pro­tokoll sind Beschlüsse unter Angabe von Ort und Zeit der Ver­samm­lung sowie des Abstim­mungsergeb­niss­es in Form von ein­er Nieder­schrift festzuhal­ten. Diese Nieder­schrift ist vom Vor­sitzen­den bzw. Ver­samm­lungsleit­er und dem Pro­tokollführer zu unter­schreiben.

11.  Vergü­tun­gen

11.1 Das Amt des Vor­standes wird grund­sät­zlich ehre­namtlich aus­geübt.

11.2 Die Mit­gliederver­samm­lung kann abwe­ichend von Absatz 11.1 beschließen, dass dem    Vor­stand für seine Vor­stand­stätigkeit eine angemessene Vergü­tung gezahlt wird. Dazu wird ein geson­dert­er Ver­trag zwis­chen dem Vere­in und dem 1. Vor­stand abgeschlossen. In diesem Ver­trag wird fest­gelegt welche Aus­gaben aus Vere­ins­mit­teln erstat­tet wer­den dür­fen.

12.   Rech­nung­sprü­fung

Auf der Mit­gliederver­samm­lung sind 2 Rech­nung­sprüfer zu wählen. Die Amt­szeit der Rech­nung­sprüfer beträgt 2 Jahre. Die Rech­nung­sprüfer prüfen die Kassen und die Geschäfte des Vere­ins zumin­d­est ein­mal im Geschäft­s­jahr. Über das Ergeb­nis ist auf der jew­eils näch­sten Mit­gliederver­samm­lung zu bericht­en. 

13.  Haf­tungsauss­chluss

Die Haf­tung des Vere­ins beschränkt sich auf eine vorsät­zliche Pflichtver­let­zung durch ein Mit­glied des Vor­standes. Die Haf­tung für fahrläs­siges Ver­hal­ten der Organe sowie für Ver­schulden deren Erfül­lungs­ge­hil­fen gegenüber Vere­ins­mit­gliedern wird aus­geschlossen. Soweit darüber hin­aus Schaden­er­satzansprüche der Vere­ins­mit­glieder gegen den Vere­in bzw. gegen han­del­nde Vere­ins­mit­glieder beste­hen, hat der Geschädigte auch das Ver­schulden des für den Vere­in Han­del­nden und die Kausal­ität zwis­chen Pflichtver­let­zung und Schaden zu beweisen. Eine unmit­tel­bare Haf­tung der Vere­ins­mit­glieder, ins­beson­dere des Vor­standes, für Schaden­er­satzansprüche gegen den Vere­in ist aus­geschlossen.

Die vorste­hende Satzung wurde am 20.07.2015  in Baindt in der ordentlichen Jahre­shauptver­samm­lung beschlossen.